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    Staatliche Förderung, die sich lohnt – Das Wichtigste zu "Digital Jetzt"

    Sie möchten Digitalisierungsprojekte in Ihrem Unternehmen vorantreiben, scheuen aber die Höhe der Investition? Sie würden Ihren Kunden gerne einen (neuen) Webauftritt, einen Onlineshop oder eine geschmeidige App anbieten, wurden aber durch die Corona-Krise wirtschaftlich ausgebremst?


    Anträge zu “Digital Jetzt” können ab dem 7. September 2020 eingereicht werden

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellt unter dem Titel “Digital Jetzt” ab dem 7. September 2020 ein neues Förderprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zur Verfügung, das die Entscheidung der Betriebe für einen Fortschritt in der Digitalisierung erheblich vereinfachen kann. 

    Das Programm ist ein zusätzlicher wesentlicher Bestandteil der Mittelstandsstrategie des BMWi. Neben diversen Beratungsangeboten des Ministeriums für KMU stellt “Digital Jetzt” eine echte Chance auf realisierbaren und finanzierbaren digitalen Fortschritt für Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern dar.
     

    Was kann gefördert werden?

    Gefördert werden “... insbesondere Hard- und Software, welche die interne und externe Vernetzung der Unternehmen fördern, zum Beispiel unter folgenden Aspekten: Datengetriebene Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz (KI), Cloud-Anwendungen, Big Data, Sensorik, 3D-Druck sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.” (Auszug aus “Fragen zur Projektförderung”, www.bmwi.de/Redaktion/DE/FAQ/Digital-Jetzt/faq-digital-jetzt.html).

    Außerdem wird die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz durch ein weiteres Fördermodul unterstützt.


    “First come, first serve.”

    Die eingereichten Anträge werden chronologisch bearbeitet und beschieden. Das bedeutet, zeitnah eingereichte Anträge werden zuerst bearbeitet – solange das Budget des Programms nicht ausgeschöpft ist. Die geförderte Leistung sollte innerhalb von 12 Monaten nach ihrer Bewilligung erbracht worden sein. Anträge können bis Ende des Jahres 2023 gestellt werden. Wer seinen Antrag allerdings bis zum 30. Juni 2021 einreicht, erhält einen prozentual höheren Zuschuss.


    Der Förderumfang gliedert sich wie folgt:

    Bis 50 Beschäftigte: bis zu 50 % bis 30.06.2021, danach 40 %
    Bis 250 Beschäftigte: bis zu 45 % bis 30.06.2021, danach 35 %
    Bis 499 Beschäftigte: bis zu 40 % bis 30.06.2021, danach 30 %


    Fördersummen bis zu 50.000 Euro

    Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro für ein Unternehmen, bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken kann sie bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen betragen. Die minimale Fördersumme beträgt 17.000 Euro in Modul 1 (Hard- und Software) und 3.000 Euro in Modul 2 (IT-Sicherheit).

    “Digital Jetzt” kann mit dem Bezug anderer Fördergelder kombiniert werden, wenn deren Gesamtsumme den Betrag von 200.000 Euro innerhalb von drei Steuerjahren nicht überschreitet.

    Unser Tipp: Informieren Sie sich frühzeitig über das Angebot des Ministeriums und sprechen Sie uns bezüglich einer Zusammenarbeit und unserer Unterstützungsmöglichkeiten an. Das Antragstool des BMWi wird ab dem 7. September 2020 freigeschaltet sein. 

    Da halten wir es doch mit dem Motto aus dem kölschen Hühnerstall: 

    “Wenn nicht jetzt, wann dann?!”

     

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